Über den DRS

"Sich bewegen, bewegt etwas"

ist ein Motto des DRS, der eine seiner elementarsten Aufgaben darin sieht, den Bereich des Sports und der Mobilität von Menschen mit Behinderungen auf breitester Ebene zu fördern und fortzuentwickeln. 

Zum momentanen Zeitpunkt gehören zum Verband

  • über 9.000 aktive RollstuhlsportlerInnen
  • aus über 300 Vereinen
  • in 24 Rollstuhlsportarten

Dies konnte durch eine über 30 Jahre kompetente Zusammenarbeit mit Akutkliniken, anderen Verbänden und Institutionen der Behindertenhilfe sowie Schulen, kommunalen und überregionalen Trägern innerhalb Deutschlands erreicht werden.

Die Angebotspalette der durch die Fachgremien des DRS organisierten Sportarten ist sehr groß und reicht von

  • Basketball,
  • Biken,
  • Leichtathletik,
  • Rugby,
  • Sledge-Eishockey,
  • Tauchen bis hin zum
  • Kinder- und Jugendsport.


Alle Angebote sind für Menschen gedacht, die permanent und partiell auf den Rollstuhl angewiesen sind, aber auch für all jene, die sich nur zum Sportreiben in den Rollstuhl setzen. Für alle Rollstuhlnutzer/ -sportler steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund und die sportliche Aktivität ist von großer Bedeutung.

 

Dabei sind die vorrangigen Ziele

  • die Erhaltung der körperlichen Leistungskraft,
  • die Wiedererlangung des psychischen Gleichgewichtes,
  • die Abwehr der möglichen Folgeerkrankungen,
  • soziale Integration sowie
  • die Begegnung mit anderen Rollstuhlfahrern und mit Nichtbehinderten Sportlern, die am Rollstuhlsport teilnehmen.

 

Rollstuhlsport hilft, neue Erfahrungen zu machen und unbekannte, verborgene Potentiale zu entdecken sowie die innere Stabilität und Identität des Betroffenen zu festigen, ihm sein Selbstvertrauen zurückzugeben und ihm zu ermöglichen, einen festen und anerkannten Platz in Familie, Berufsleben und Gesellschaft einzunehmen.
Gelingt der Zugang zum regelmäßigen, aktiven Sporttreiben im Verein, dann findet die einhergehende „innere seelische Mobilisierung“ ihren Ausdruck in einer ungeahnten Verbesserung der bereits in der Klinik erlernten körperlichen Funktionen und Alltagstätigkeiten.